Jahreshauptversammlung

Blicken auf ein einsatzreiches Jahr zurück: v.li. Wolfgang Palzer und Rudi Kunschert , Marina Hageneder, Ehrenkreisbrandrat Franz Silbereisen; 2. Reihe (v. l.): Michael Witzlinger, Robert Grabler, 1. Bürgermeister Karl Obermeier, Josef Hageneder, Hans Grabler und Florian Bauer .

 

Die Feuerwehr Aidenbach mit Löschzug Köching musste im zurückliegenden Jahr bei zahlreichen Einsätzen ihre Einsatzbereitschaft unter Beweis stellen. Über dies und in weiteren umfangreichen Tätigkeitsberichten wurden die Mitglieder in der Jahreshauptversammlung informiert.

Vor dem Bericht von Kommandant Wolfgang Palzer sprach Kassier Hans Grabler vor der Versammlung über die finanzielle Lage der Feuerwehr. Im Anschluss teilte Palzer mit, dass 31 Einsätze zu verzeichnen waren. Diese setzten sich aus vier Brandeinsätzen, sieben technische Hilfeleistungen und elf Sicherheitswachen zusammen. "Besonders ärgerlich waren jedoch die teils mutwillig veranlassten Fehlalarme," informierte Palzer die Mitglieder.

Ärger über mutwillige Fehlalarme Die größten Einsätze waren der Scheunenbrand in Aldersbach, der Zimmerbrand in Unterholzen sowie der Wohnhausbrand in Walchsing-Weidfeld. Die Gesamteinsätze ergaben, dass 510 Einsatzstunden abgeleistet wurden. Im Übungsbereich wurden zwölf Monatsübungen sowie sieben Sonderübungen abgehalten. Hier seien besonders die Objektübung an der Mittelschule Aidenbach während des Schulbetriebes sowie die Katastrophenübung bei der Firma März in Egglham zu erwähnen. Daraus ergeben sich 774 Übungsstunden.

Neben den Übungen mussten sehr wichtige Lehrgänge und Fortbildungen von den Feuerwehrkameraden absolviert werden. Diese bestanden aus der Spreizerübung in Zaundorf, Gerätewartlehrgang in Regensburg, Grundausbildung im Sanitätsdienst, Motorsägenkurs, Fahrertraining in Landshut sowie Truppführerlehrgang in Fürstenzell. Der Atemschutztrupp besteht aktuell aus 18 Geräteträgern, die im vergangenen Jahr 246 Übungsstunden und 78 Einsatzstunden leisteten. Besonders freute es den Kommandanten, dass die Jugendfeuerwehr mit sehr großem Eifer und Interesse bei den Übungen mit dabei sind. 17 Jugendliche, davon drei Mädchen sollen so den Nachwuchs für die aktive Mannschaft sichern.

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit waren die Grundschule Aldersbach und der Aidenbacher Kindergarten zu Besuch. Abschließend seines Aktivenberichts dankte der Kommandant allen Aktiven, insbesondere aber auch Löschzugführer Karl Meier, Atemschutzbeauftragten Matthias Maidorn und den Jugendbeauftragten Peter Bichlmeier und Hermann Engl.

Mit Applaus und per Handschlag sowie dem Hinweis auf seine Rechte und Pflichten wurde vom Kommandanten, Markus Bauer von der Jugendfeuerwehr, in die aktive Mannschaft aufgenommen. Zum Oberfeuerwehrmann wurde Stefan Gimpl befördert.

In seinem Vorstandsbericht teilte Michael Witzlinger mit, dass der Mitgliederstatus derzeit bei 203 Vereinsmitgliedern ist. Außerdem informierte er von den Beratungen im Verwaltungsrat.

Bürgermeister Karl Obermeier zollte der aktiven Mannschaft Respekt für die immens geleisteten Einsatzstunden und wies auf den guten Ausbildungsstand sowie Ausrüstung der FFW Aidenbach hin. Abschließend dankte auch Kreisbrandmeister Robert Grabler seiner "Heimatwehr" für die gute Zusammenarbeit mit der Kreisfeuerwehrführung.

erstellt am: 28.03.13
geändert am: 07.01.15 Erstellt von Thomas Hoffmann | Gesamtaufrufe dieser Seite: 2343
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